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Oldenburg handelt fair

Barthel Pester

OL_fair_LogoAlle Jahre wieder tummeln sich Menschen auf dem Oldenburger Weihnachtsmarkt, der 1972 Lambertimarkt genannt worden ist wegen der benachbarten Lambertikirche. Es gibt mindestens 125 Gründe, Oldenburgs traditionellen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Schließlich warten genau so viele liebevoll geschmückte Hütten vor dem Rathaus und dem Schloss mit ihrem Angebot auf. Und in diesem Jahr gibt es einen besondereren Grund, den Lambertimarkt zu besuchen: Weil Weihnachten ein Fest der Nächstenliebe ist, hat die Stadt zusammen mit dem Schaustellerverband eine Hütte am Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche, gegenüber vom Kasino-Platz, für karikative Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen präsentieren sich dort und sammeln mit ihren Verkäufen für gute Zwecke. Am Sonntag, den 02.12. werden von 11 – 20.30 Uhr unter dem Motto Oldenburg handelt fair fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen angeboten. Adventskalender, Nikoläuse, Schokoladen natürlich, Eierwärmer aus Filz und und und.

Was bedeutet fair: Hungerlöhne, gefährliche Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit gehören zum Alltag der weltweiten Warenwirtschaft. Wer etwas gegen die Ausbeutung tun möchte, sollte den fairen Handel mit fairer Bezahlung und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen unterstützen. Der Begriff „Fair Trade“ bezieht sich bisher vor allem auf den Handel mit Schwellenländern und den Produzent*innen am Anfang der Lieferkette. Allerdings sind auch bei uns keineswegs alle Arbeitsbedingungen fair.

VEN-Promotorin Canan Barski im Weltladen mit Eierwärmern aus Filz. Fotos: Barthel Pester

VEN-Promotorin Canan Barski im Weltladen mit Eierwärmern aus Filz. Fotos: Barthel Pester

Fair gehandelte Produkte sind nicht automatisch bio und nicht regional. Fairtrade steht aber nicht in Konkurrenz zur regionalen Landwirtschaft, sondern konzentriert sich auf tropische Agrarprodukte, die in unseren Breitengraden nicht angebaut werden können oder die in den europäischen Ländern nicht in ausreichender Menge hergestellt werden. Zu den wichtigsten Fair-Trade-Produkten gehören Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen, Reis, Rohrzucker, Gewürze, Fußbälle und Kleidung.

In Deutschland wächst das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Mit der Kampagne Fairtrade Towns von Transfair e.V. soll der Faire Handel gezielt auf kommunaler Ebene gefördert werden. Dafür vernetzen sich Personen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen.In Oldenburg eben unter dem Motto Oldenburg handelt fair.

Wir freuen uns, wenn Sie und du uns am kommenden Sonntag am Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche, gegenüber vom Kasino-Platz, besuchen kommen und kommt.

Noch ein Tipp: Fairer Kaffee in Ihrer Kantine? Faire Berufsbekleidung für die Mitarbeiter*innen in Ihrem Unternehmen? Das ist heute viel einfacher als früher. Unter anderem deshalb stellen immer mehr große und kleine Firmen auf faire Beschaffung für solche Produkte um. Auch darüber hinaus können Unternehmen viel dafür tun, dass die Achtung der Menschenrechte in einer globalen Lieferkette gewährleistet ist, so wie es u.a. im deutschen Nachhaltigkeitskodex beschrieben wird.
Falls Sie Interesse an einem der o.g. Themen haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Initiative.

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