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Wege aus der Milchkrise

Barthel Pester

Mengenvernunft und Qualitätsstrategie
AbL, BDM und BUND laden zur Diskussion nach Westerstede ein

AbLDer Milchpreis liegt bei 20 bis 22 Cent, auf den Höfen macht sich Verzweiflung breit, Betriebe steigen reihenweise aus der Milcherzeugung aus – die Milchkrise hat unsere Region seit zwei Jahren fest im Griff. Langsam, quälend langsam bewegt sich die Politik. Der leichte Mengenrückgang durch die Aufgabe von Betrieben wird von interessierten Kreisen in Politik, Bauernverband und Molkereien schon als erster Schritt zur Besserung und als Beweis für einen funktionierenden Markt gefeiert. Aber wenn jetzt nichts geschieht, kann die Krise noch lange andauern, und in Zukunft werden sich solche Krisen regelmäßig wiederholen.bdm
Werden die europäische Kommission und Landwirtschaftsminister Schmidt das Übel endlich bei der Wurzel packen und die Milchmenge reduzieren, anstatt weiter mit Steuergeldern Symptome abzumildern? Welche Verantwortung bundtragen die Molkereien, und werden sie dieser gerecht? Was kann der einzelne Milchbauer tun, um sein Überleben zu sichern und dem ganzen Milchsektor zu helfen? Können besondere Qualitäten wie Bio- und Weidemilch ein Beitrag zur Lösung sein? Welche Rolle spielen der Handel und die Verbraucher*innen? Hat die Gesellschaft, hat die Umweltbewegung Interesse am Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft mit Grünlandbewirtschaftung und Kühen auf der Weide?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren am Dienstag, dem 19. Juli um 20.00 Uhr in Heinemanns Gasthaus, Liebfrauenstraße 13, 26655 Westerstede.

Auf dem Podium:

  • Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
  • Dr. Lars Schildwach, Vertrieb und Marketing Molkerei Ammerland
  • Ottmar Ilchmann, Landesvorsitzender AbL und BDM-Team Ostfriesland

Jede und jeder sind herzlich eingeladen, Bäuer*innen, alle, die beruflich mit der Land- und Ernährungswirtschaft verbunden sind und natürlich auch alle Bewohner*innen unserer Region und alle Verbraucher*innen, denn die Zukunft der Milcherzeugung in Nordwest-Niedersachsen betrifft alle Menschen.

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