Postwachstumsgesellschaft

KOSTBAR

In der Ringvorlesung zur Postwachstumsökonomie spricht am Mittwoch, 11. November Prof. Dr. Hartmut Rosa (Universität Jena) über „Konturen einer Postwachstumsgesellschaft – Das Jenaer Projekt“. Der Vortrag findet im Hörsaalzentrum A 14 der Universität im Hörsaal 2 statt und beginnt um 18.15 Uhr.

Moderne Gesellschaften sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich nur dynamisch zu stabilisieren vermögen. Das bedeutet, dass sie systematisch auf Wachstum, Beschleunigung und Innovationsverdichtung angewiesen sind, um sich in ihrer institutionellen Struktur zu erhalten und zu reproduzieren. Das Jenaer Projekt sucht daher nach den Möglichkeiten und Konturen einer Postwachstumsgesellschaft, die ohne jene Steigerungszwänge auskommt. Sie zu realisieren erfordert eine Veränderung des ökonomischen Operationsmodus, des sozialstaatlichen Verteilungssystems und der kulturellen Orientierung. Der Vortrag zielt darauf ab, die Probleme dynamischer Stabilisierung und die Möglichkeiten eines adaptiven Stabilisierungsmodus sichtbar werden zu lassen.

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